wem kiffen zu gefährlich ist ... oder mal was anderes ausprobieren will der findet hier noch andere legale pflänzchen, die sich legal rauchen lassen :
ACHTUNG : wenn ihr noch keine Ehrfahrung damit gemacht habt, dann lasst den scheiß lieber, und bleibt, beim gut bewährten gras :)
Salvia divinorum:
bot. Name: Salvia divinorum
dt. Name: „Wahrsagesalbei“
Vorkommen: tropische, gemäßigte Zone; südamerikanische Regenwälder
Wirkstoffe: Salvinorin A; starkes Halluzinogen; Konzentration ca. 1,5g pro Kilo getrocknetes Pflanzenmaterial
Wirkung: schlecht mit anderen Stoffen vergleichbar; ungewöhnliche psychoaktive Effekte, z.B. „Verwandlung in Gegenstände“, bei geringerer Dosierung meist aber nur seltsame optische Effekte.
Aussehen: buschartiges Wachstum, bis zu 1,5m hoch; viereckige glatte Stengel; kreuzgegenständige Blattpaare; ovale, leicht gezackte Blätter, bis 15 cm lang.

Besonderheiten: Pflanze bildet keine fruchtbaren Samen. Vermehrung nur über Stecklinge. Angeblich gehen heutige Pflanzen alle direkt auf zwei „Ur-Salvias“ aus den südamerikanischen Regenwäldern zurück.
Anwendung: In traditionellen Ritualen werden aus den frischen Blättern „Zigarren“ gedreht, die dann ausgekaut werden. Da der Wirkstoff nur über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, ist es nicht notwendig, den (sehr bitteren) Saft zu schlucken, er muß aber möglichst lange im Mund behalten werden. Um die wirksame Dosis zu erreichen, müssen mindestens 6 Blätter verwendet werden. Nach 10 min tritt die Wirkung ein und klingt nach etwa 45 min. wieder ab. Salvinorin A wird aber auch über die Lungen aufgenommen. Dazu müssen 1 bis 2 g schnell und tief geraucht werden. Hierzu empfiehlt sich eine Bong, oder ein ähnliches Rauchgerät. Die Wirkung tritt unmittelbar beim Rauchen sehr heftig ein, klingt aber auch sehr schnell (ca. Nach 10 min.) wieder ab.
Anmerkungen / Tips:
Bei „Salvia divinorum“ handelt es sich durchaus um eine sehr interessante Pflanze. Aber dennoch ist es auch keine legale Wunder-Pflanze, wie durch die Beschreibung leicht der Eindruck entstehen könnte. Um psychoaktive Wirkungen mit Salvia hervorzurufen, braucht es schon eine gehörige Portion Durchhaltevermögen. Schon mal probriert 2g in einer Bong möglichst schnell und tief zu rauchen? Ebenso kostet die „Kau-Methode“ etwas Überwindung. Hier sollte zumindest aus 10 Blättern der übel schmeckende Saft gekaut werden. Guten Appetit! Solche Pflanzenbeschreibungen sollten also mit etwas Vorsicht genossen werden. Ebenso kommt Salvinorin keineswegs als eine Art „THC-Ersatzstoff“ in Frage, was auch hin und wieder zu lesen ist. Aber Achtung: In höheren Konzentrationen kann Salvinorin extreme halluzinogene Wirkungen hervorrufen. Also Vorsicht mit Salvia-Extrakten!
Pflegetips:
Da die Salvias aus dem Regenwald stammen, müssen die Pflanzen immer feuchten Boden haben, sie dürfen aber auch nicht im Wasser stehen. Als Substrat verwende ich herkömmliche Blumenerde mit etwas Sand und viel Seramis Tongranulat vermischt. Dies sorgt für einen lockeren, luftdurchlässigen Boden, mit guter Wasser-Speicherkapazität. Wie schon erwähnt ist darauf zu achten, daß überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Die Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls sehr wichtig. Deshalb sollten die Pflanzen mehrmals täglich mit einem Wassersprühgerät eingenebelt werden (die Blattunterseiten nicht vergessen!). Kleine Pflanzen müssen eigentlich noch nicht gedüngt werden. Für größere, bzw. schnellwachsende Pflanzen verwende ich einen flüssigen organischen Dünger (z.B. org. Dünger aus Growshops); Achtung: Es dürfen nur sog. Wachstumsdünger verwendet werden, keine Blütedünger. Im Winter ist auf zusätzlich Punkte zu achten: 1. Es darf nicht zu kalt werden. Etwas über Zimmertemperatur wäre ideal, 20°C reichen aber auch aus. 2. Warme Heizungsluft läßt die Luftfeuchtigkeit drastisch sinken. -> Pflanzen verstärkt einnebeln! 3. Lichtmangel. Hier empfiehlt sich die Anschaffung eine Pflanzenlampe, z.B. eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe (hohe Lichtausbeute), gibt's oftmals sehr günstig in Baumärkten oder bei Dehner. Bei anderen Beleuchtungen ist auf einen „Cool-White“ Farbton zu achten, „Warm-White“ führt aufgrund des hohen Rot-Anteil zu verstärktem Stengelwachstum (Pflanze streckt sich)
Leonotis leonurus
Die Pflanze
andere Namen:
Afrikanisches Löwenohr, Löwenschwanz, Lion's tail, Wolfstrappkraut, Wilder Hanf
botanisch:
2 Arten: Leonotis leonurus (großblättrig), Leonotis nepetifolia (schmallblättrig)
Familie:
Lippenblütler
Beschreibung:
mehrjähriger südafrikanischer Strauch; leicht behaarte Stengel (am Grund verholzt); Blüten: in den Blattachseln „buschartig“ auftretende orange Blüten; Blütezeit: ab Ende Juni.
L. leonurus: Blätter 5-10cm lang, herzförmig, während der Blütezeit lanzettförmig; Pflanzenhöhe: bis ca. 200cm
L. nepetifolia: Blätter 4-6cm lang, lanzettförmig; Pflanzenhöhe: bis ca. 120 cm

Wirkung/Wirkstoffe/Anwendung
Als Droge werden die Blätter und Blütenstände der Pflanze verwendet. Die Pflanzenteile werden geraucht oder in Form von Abkochungen/Auszügen (Tee, o.ä.) getrunken.
Die "psychoaktiv" wirksamen Inhaltsstoffe finden sich im klebrigen Harz der Pflanze, welches in Drüsen an Stengeln, Blättern und v.a. an den Blüten gebildet wird.
Wirkstoffe:
keine Information vorhanden
subjektive Wirkung:
psychoaktiv, euphorisierend, sedativ; vgl. mit Cannabisprodukten
Risiken/Nebenwirkungen:
keine Information vorhanden
andere Gefahren/Suchtpotential:
keine Information vorhanden
Dosierung:
Bei Rauchmischungen etwas mehr als die vgl. "Marijuana-Dosis": ca. 1g getr. Blüten
Bei Abkochungen/Auszügen: 1-2g getr. Blüten
Anbau:
Aussaat:
In Aussaat-/Stecklingserde in Pflanzschalen. Die Samen dünn, gleichmäßig über die feuchte Erde streuen, leicht andrücken, und mit Sprühgerät gut befeuchten. Es empfiehlt sich die Schalen mit Folie zu bedecken, welche hin und wieder zwecks Belüftung kurz geöffnet wird. Die Schalen werden möglichst in ein beheizbares Zimmergewächshaus gestellt, bei einer Temp. von ca. 25 °C.
Keimung/Pikieren:
Nach 4-7 Tagen erfolgt die Keimung und die ersten Pflänzchen werden sichtbar. Nach einer kurzen Wachstumsphase (1-2 echte Blattpaare, d.h. die Keimblätter nicht mitgezählt, sind bereits gebildet) werden die Pflänzchen pikiert. Die kräftigsten P. werden vorsichtig entnommen und in etwas größere Töpfe gesetzt, leicht angedrückt und bewässert.
Umtopfen/Auspflanzen:
Sobald die Pflanzen etwas größer und robuster geworden sind, werden sie umgetopft, bzw. nach draußen gepflanzt, falls es das Klima erlaubt (keine Frostgefahr mehr!). Als beste Bodenmischung ist ein Mix aus fertiger Komposterde und Blumenerde (Anteil Komposterde > Anteil Blumenerde) und etwas Sand und Tongranulat zwecks Auflockerung zu empfehlen.
Optimaler Standort:
hell, mit einigen Stunden direkte Sonne pro Tag; volle Sonne den ganzen Tag über sollte aber vermieden werden.
Gießen/Düngen:
kräftig Gießen (auf gute Ablaufmöglichkeit der Töpfe achten!) und anschließend den Boden oberflächlich abtrocknen lassen bis zum nächsten Gießvorgang.
Je nach Pflanzenwachstum und Bodenressourcen hin und wieder etwas organischen Dünger mit dem Gießwasser zuführen (möglichst gleichanteiligen Dünger verwenden, NPK in etwa 5-5-5 )
Blüte:
Die Blütenbildung setzt ab ca. Ende Juni-Anfang Juli ein, zuerst am Haupttrieb, etwas später auch an den Seitentrieben, und die Pflanze streckt sich deutlich in die Länge. Danach werden die orangen Blütenblätter sichtbar.
Sind an einzelnen Blütenbüscheln bereits alle Blütenblätter abgefallen, können die Blüten vorsichtig entfernt werden. Es kann aber natürlich auch noch die volle Samenreife abgewartet werden.
Sobald die Blütenbildung merklich nachläßt, wird die Pflanze gut zurückgeschnitten, und sie kann mit einer erneuten Wachstumphase beginnen.
Vermehrung über Stecklinge:
Um den Pflanzenbestand etwas zu selektieren, d.h. schwache Pflanzen entfernen und durch starke robuste Pflanzen zu ersetzen, empfiehlt es sich von diesen Stecklinge zu nehmen. Dazu werden aktive Triebe (3-5 Blattpaare) mit einem schrägen sauber Schnitt abgetrennt, die letzten 1-2 Blattpaare entfernt, und dann in Stecklings-/Anzuchterde gesteckt, so daß diese letzten beiden blanken Blattknoten mit Erde bedeckt sind, und gut bewässert.
Bei der Stecklingsanzucht muß natürlich wieder sehr auf die Luftfeuchtigkeit (möglichst nahezu 100%) und Temperatur (ca. 25 °C) geachtet werden.
Ernte:
Leonotis l. ist zwar eigentlich eine mehrjährige Pflanze, aber da die Überwinterung zu aufwendig wäre, empfiehlt es sich die Pflanze am Ende der Vegetationszeit komplett "abzuernten" und im nächsten Jahr wieder auszusäen.
Zeitpunkt:
Sobald kein merkliches Pflanzen-/Blütenwachstum mehr beobachtbar ist.
Vorgehensweise:
Die Pflanze wird oberhalb des Bodens abgeschnitten. Danach werden die Blütenstände entfernt und gesammelt, ggf. noch getrocknet. Dann kann auch noch die restliche gesamte Pflanze kleingeschnitten und getrocknet werden (für anschließende Extraktionszwecke, o.ä.)
Die getrockneten Blütenstände bedürfen keiner weiterer Aufarbeitungsmaßnahmen.
Das verbleibende getrocknete Pflanzenmaterial, kann nochmal fein zerkleinert werden, möglichst fast pulverisiert werden. Dieses kann nun für Auszüge (z.B. Tee) oder zur Extraktion verwendet werden.
Giftlattich:
botanisch: Lactuca virosa
Familie: Korbblütler
Beschreibung: Die Pflanze wird ca. 1,5-2m hoch; eiförmige dunkelgrüne bis bläulichgrüne stark gezahnte Blätter, die auf der Unterseite mittig Stacheln aufweisen. Von Juli bis September trägt der Giftlattich gelbe Korbblüten (12-16 Stück pro Blütenstand) Die gesamte Pflanze enthält einen weißen Milchsaft, besonders in Blüten. Giftlattich wächst meist an steinigen, trockenen Stellen mit viel Sonnenlicht. Kleinere Pflanzen können leicht mit dem Wiesen-Pippau verwechselt werden!

Wirkstoffe: verschiedene Giftstoffe v.a. im Saft: Lactucin, Lactupicrin, Taraxasterol.
Wirkungen: hauptsächlich narkotisch; leicht stimmungsaufhellend
Nebenwirkungen: -->Vergiftungserscheinungen(bei zu hoher Dosierung): stark erweiterte Pupillen, erhöhter Puls, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Schwindel; Bei starker Überdosierung: Tot durch Herzversagen!
Dosis: (laut Angaben in der Literatur) spürbare Wirkungen ab: Tee: ca. 2 Teelöfel getrocknetes Kraut pro Tasse; geraucht: 0,1-0,2g Lactucarium(eingetrockneter Milchsaft)
Traditionelle Anwendung: Der getrocknete Milchsaft des Giftlattichs wurde bereits bei den Griechen und Römern als Beruhigungsmittel sowie bei Schlaflosigkeit und Reizhusten eingesetzt. Er fand aber auch Anwendung als Streckmittel für Opium. In der früheren Chirugie wurde Giftlattich unter anderem noch als Betäubungsmittel verwendet. Die aus ihm gewonnene Droge war früher sehr verbreitet, obwohl es oft zu Vergiftungen durch zu hohe Dosierungen kam. Die getrockneten Blätter dienten vereinzelt auch als Tabakersatz.
Anmerkungen: Als Tabakersatz würde ich Giftlattich nicht unbedingt empfehlen. Erstens ist der Rauch nicht sonderlich angenehm, und außerdem wäre ich mir über die gesundheitlichen Konsequenzen nicht ganz so sicher, wenn die getrockneten Blätter in einer solchen Menge wie Tabak (also bei einem starken Raucher) konsumiert werden. (Obwohl Nikotin ja auch ein sehr starkes Gift ist, das aber im Körper auch relativ schnell abgebaut wird). Zum Genuß wird eher der getrocknete Milchsaft, oder ein Extrakt aus den getrockneten Pflanzenmaterial verwendet. Getrocknete Blätter, sowie die Samen des Giftlattich kann man in vielen Shops übers Internet bestellen. Der Anbau ist sehr einfach. Der Samen wird im März-Anfang April ins Freiland gestreut. An einer relativ trockenen Stelle, mit möglichst viel Sonne. Die Pflanze stellt weiter keine größeren Ansprüche. Übrigens: Die Wirk-, bzw. Giftstoffe des Giftlattichs sind auch in sehr geringen Konzentrationen im üblichen Gartensalat (Lactuca sativa) zu finden. Ist der Salat aber „ausgeschossen“ so sind die Konzentrationen in etwa mit Lactuca virosa vergleichbar.
Sceletium tortuosum
andere Bezeichnungen: Kanna, Kaugoed, Channa, Mesembryanthemum
Aussehen: Sceletium tortuosum gehört zu der Familie der Aizoaceae (Eisenkraut) und kann eine bis zu 30 cm hohe Pflanze werden. Sie ist "krautig", hat einen fleischigen, glatten Stiel mit niedrigen, stark ausgeprägten Ästen. Die dicken, eckigen und ebenfalls fleischigen Blätter befinden sich direkt an den Ästen. Die Pflanze bildet blassgelbe Blüten aus und hat eine ziemlich ausgeprägte, dickfleischige Wurzel. Alle Teile der Kanna - Pflanze sind verwendbar.

Vorkommen: Sceletium tortuosum waechst in Suedafrika und wird dort von den Hottentotten seit Jahrhunderten als Rauschmittel gebraucht. Es wird zuerst 1662 erwaehnt.
Die Droge: Das gesammelte Pflanzenmaterial wird "zerquetscht" und in einem geschlossenen Gefäß fermentiert. Nach 2 - 3 Tagen öffnet man dieses, um die Masse umzurühren. Danach wird das Gefäß erneut geschlossen, um dann am 8. Tag den gesammten Inhalt zu entnehmen und zum trocknen auszulegen. Erst nach der Trocknung ist auch die Nutzung möglich.
Es wird gesagt, dass in den frischen Blättern keinerlei psychoaktive Kraft stecken soll. Danach wird das getrocknete Pflanzenmaterial weiter zerkleinert und sogar pulverisiert. Vermutlich wird durch diesen Vorgang der Oxalsäuregehalt reduziert.
Das Pulver wird meist in Kombination mit Alkohol für ca. 10 min im Mund behalten, wobei bei einer Menge von 50mg nach 30 min mit "ruhiger Gelassenheit" zu rechnen sein soll. Die angstlösende Dosis liegt bei ungefähr 250mg. Zerkleinerte Pflanzenteile können auch pur oder in Form einer Rauchmischung (mit Cannabis sativa) geraucht werden. Es existieren auch Angaben, dass das Pulver gesnieft worden ist.
Wirkstoffe: Mesembrin, Mesembrinin und Tortuosamin, mit angeblicher SSRI (selective serotonin re-uptake inhibitor = selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) - Wirkung
Wirkung: Die maximale Wirkungszeit liegt bei ca. 2 Stunden.
Als bedeutende Wirkungsmerkmale kleiner Dosen werden Befreiung von Angst und Stress, Euphorie, meditative Ruhe, Selbstbewusstseinssteigerung und Wegfall von Minderwertigkeitsgefühlen oder Hemmungen benannt. Manche KonsumentInnen sprachen auch von einer erhöhten Hautsensibilität und höherer sexueller Erregung.
Kurzzeit- nebenwirkungen Bei höheren Dosierungen kann es zu leichten Visionen (vor allem in Verbindung mit Cannabis sativa und Alkohol), bei Überdosierung zu Orientierungslosigkeit kommen.
Ansonsten sollen leichte Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen nichts ungewöhnliches sein.
Bei unmittelbarem Konsum nach dem Rauchen von Cannabis wird die Wirkung von Hanf potenziert.
Die Wirkung und das Bedürfnis nach Nikotin werden durch Kaugoed reduziert.
Langzeitnebenwirkungen sind nicht bekannt, was aber nicht bedeutet, dass es keine gibt!