Zahlen und Fakten zu CANNABIS
(Quelle:http://www.smoke-it.net)
Der Anbau und die Pflanze selbst:
Weltweit werden rund 260.000 Hektar der Nutzpflanze "Cannabis sativa" (Hanf) angebaut. Davon ca. 5.000 in Westeuropa. In Deutschland ist die Züchtung jedoch weiterhin verboten (bis auf wenige Ausnahmen).Von allen Pflanzen hat Hanf den höchsten Gehalt an essentiellen Fettsäuren. Das aus Hanfsamen gewonnene Öl enthält mit nur acht Volumenprozenten den geringsten Anteil gesättigter Fette. Dafür enthält es 55% Linolsäuren und 25% Linolsäuren. Nur Flachs übertrifft mit einem Liniolensäurenanteil von 57% den Hanf, der dafür allerdings mit 80 Volumenprozenten den höchsten Gesamtanteil an essentiellen Fettsäuren aufweist. Vor dem ersten Weltkrieg produzierte Russland 400.000 Tonnen Hanf, und noch heute wird diese Nutzpflanze dort von Hand gebrochen und geschwungen.
Der Besitz und der Konsum:
Hanf in Form von Marihuana (Zweigspitzen und Blätter) und Haschisch (Harz) gehört zu den beliebtesten Alltagsdrogen in Deutschland. Die geschätzten 2 bis 4 Millionen Cannabiskonsumenten konsumieren im Jahr etwa 50 bis 300 Tonnen Marihuana bzw. Haschisch. Jeglicher Besitz von Cannabisprodukten ist in Deutschland weiterhin verboten, wird aber bei sehr geringen Menge (Zitat: "...für den Eigengebrauch...") nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Regelungen, welche Mengen als "gering" zählen.
Die chemischen Zusammenhänge:
Zur Erzielung einer psychotropen Wirkung (Rausch, Trip) durch Rauchen sind mindestens fünf bis zehn Milligramm THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) erforderlich.THC ist nicht in Wasser, jedoch in Alkohol und Fett löslich.
Zeit bis zur Erzielung eines Rausches:
Für eine wissenschaftliche Studie zur lethalen Dosis von Marihuana wurde auch mal der Wirkstoff THC isoliert und Versuchstieren intravenös verabreicht. Dabei wurde festgestellt, dass die Zeit bis zum Beginn der Wirkung zwischen der Zeit beim Inhalieren und der beim Essen liegt.
Inhalieren: 1 - 10 Minuten(im Schnitt 5 Minuten)
Injizieren: ca. 15 Minuten
Essen: 15 bis 300 Minuten(im Schnitt 60 Minuten)
Man muss jedoch beachten, dass je nach Zubereitung und Verabreichung die Wirkung bei verschiedenen Personen unterschiedlich schnell oder langsam einsetzen kann.
Verarbeitung im Organismus:
Das THC gelangt beim Essen über den Darm in das Blut. Anschliessend wird es durch der Lunge beim Gastausch mit den roten Blutkörperchen ins Gehirn gepumpt wird. Eine intravenöse Methode umgeht den Umweg über den Darm und beim Inhalieren wird das THC direkt durch den Gasaustausch in der Lunge aufgenommen. Der eigentliche Grund für die Wirkungsverzögerung beim Essen liegt aber darin, dass die THC-haltige Mahlzeit erst mal bis zum Darm kommen muss.